Zur Aufführung kommen zwei zentrale Werke der Wiener Klassik, die für ihre handwerkliche Brillanz und ihre positive Energie bekannt sind: Wolfgang Amadeus Mozarts „Pariser Sinfonie“ und Ludwig van Beethovens Messe in C-Dur.
Mozart schrieb seine 31. Sinfonie 1778 für eines der besten Orchester seiner Zeit in Paris. Entsprechend virtuos und klangprächtig ist die Komposition gestaltet. Mit ihrem festlichen Einsatz von Trompeten und Pauken sowie den eleganten Melodien der Holzbläser gilt sie als eines seiner wirkungsvollsten Orchesterwerke.
Ludwig van Beethovens Messe in C-Dur (op. 86) markiert mit ihrer zukunftsweisenden Tonsprache einen Wendepunkt in der Musikgeschichte, im Vordergrund steht die inhaltliche Deutung des Textes und die damit einhergehende enge Verflechtung von Wort und Musik. Entsprechend der Textkonnotation folgen lyrische und energetische Abschnitte stets kontrastreich aufeinander. Die vielfältige Dynamik und der ausdrucksstarke Charakter machen das Werk zu einem klanglichen Erlebnis, das die Möglichkeiten des Kirchenraums voll ausschöpft.
Präsentiert wird das Programm von einem großen Projektchor um den Kirchenchor „Cäcilia“, das Vokalensemble Bad Driburg und den Musikverein Oelde. Mit dem Detmolder Kammerorchester spielt ein Ensemble aus jungen hochtalentierten Künstlern, das Orchester wurde u.a. 2015 mit dem Echo-Klassik-Preis ausgezeichnet.
Herzliche Einladung!
Simon Brüggeshemke