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Heilige Barbara und Heilige Lucia

Barbarazweige und Lichtbotschaften „to go“

Um die beiden weiblichen Heiligen in der Adventszeit wieder ins Gedächtnis zu rufen, haben wir uns überlegt, am Freitag, den 04.12.2020 & am Freitag, den 11.12.2020, ab 8:30 Uhr am Missionskreuz der Kirche St. Peter und Paul, Bad Driburg Barbarazweige und Lichtbotschaften „to go“ zu verschenken.

Es ist dort eine Schnur gespannt und jeder ist eingeladen, an den kommenden Freitagen sich einen Zweig, oder die Woche drauf ein Tütchen mitzunehmen.

Bei Regenwetter finden Sie die Grüße im Kirchenraum.

Eine schöne Adventszeit wünschen
Anne Frank und Melanie Humborg


Die Hl. Barbara

[Griech.: >die Fremde<] wurde als jungfäuliche Märtyrin in Nikodemien (heutige Türkei) verehrt. Ihr Martyrium wird in der Zeit der Christenverfolgung des Kaisers Maximinus Daja (305-313) verlegt. Die romanhafte Legende berichtet: Barbara gehört zum Kreis der 14 Nothelfer. Dargestellt wird sie in vornehmer Jungfrauengewandung, mit Palme, Krone, Schwert, Fackel, mit dreifenstrigem Turm, Kelch und Hostie, mit Straußenfedern und Kanonenrohr. - Patronin der Bergleute, Gefangenen, Architekten, Glöckner, Glockengießer; Türme Artillerie; Hutmacher, Köche; gegen Gewitter, Feuergefahren, Fieber, Pest, jähen Tod; um Gnade der Wegzehrung in der Todesstunde.

(Nach Torsy „Der große Namenstagskalender)

 

Einer Legende nach war Barbara die Tochter des reichen Kaufmanns Dioskuros. Sie war besonders klug und schön. Ihr Vater kümmerte sich liebevoll um Barbara und wollte sie vor jeder Gefahr bewahren. Aus Sorge, dass ihr etwas passieren könnte, ließ er sie während seiner Reisen in einen Wohnturm einsperren. Sie las und schrieb viel. Als ihr Vater wieder einmal auf Reisen war, lernte sie das Christentum kennen und ließ sich gegen den Willen ihres Vaters taufen. Als dieser davon erfuhr, wurde er sehr zornig. Er drohte ihr, und schließlich musste Barbara vor ihrem Vater flüchten. Unterwegs fand sie auf wundersame Weise ein Versteck: Vor ihren Augen öffnete sich ein Felsspalt, in den sie hineinklettern konnte. Dann schloss sich der Spalt wieder hinter ihr, und Barbara war vor ihrem Vater in Sicherheit. Ein Hirte, der sie beobachtet hatte, verriet ihm jedoch ihren Aufenthaltsort. So fand ihr Vater sie und ließ sie ins Gefängnis sperren. Auf dem Weg dorthin verfing sich ein kahler Kirschzweig in ihrem Kleid, den sie im Gefängnis ins Wasser stellte. Wie durch ein Wunder begann der Zweig nach ein paar Tagen zu blühen. Barbara wusste, dass Gott auch in dieser schweren Zeit bei ihr war. Die blühenden Zweige waren ihr ein Zeichen dafür und gaben ihr Trost und Hoffnung. (aus: Essener Adventskalender 2020)


Barbarazweige schneiden

Schneiden Sie Zweige, an denen man schon die Knospen erkennen kann, von einem Strauch oder einem Obstbaum ab und stellen Sie sie an einem warmen, sonnigen Ort in eine Vase mit Wasser. Achten Sie darauf, dass die Zweige möglichst schon eine Frostphase hinter sich haben. Sollte es noch keinen Frost gegeben haben, können Sie die Zweige für ein paar Stunden in die Gefriertruhe legen. Erneuern Sie täglich das Wasser in der Vase. Schneiden Sie einmal in der Woche die Zweige von unten schräg an. (nach: Essener Adventskalender)