Als höchstes Gebot hat Jesus uns das sogenannte. „Doppelgebot der Liebe“ hinterlassen, Gott und unsere Mitmenschen zu lieben wie uns selbst (Mt 22,37-40). Aber im Alltag gelingt es uns nicht immer, diesem Anspruch gerecht zu werden. Wenn wir schuldig werden und bewusst gegen dieses Gebot verstoßen, nennen wir dies auch „Sünde“. Wie beispielsweise die Erzählung von der Ehebrecherin (Vgl. Joh 8,1-11) zeigt, bringt Jesus einen neuen Umgang mit Menschen, die schuldig geworden sind. Er macht in seinen Worten und Taten deutlich, dass Gott niemanden aufgibt und ein Neuanfang jederzeit möglich ist. Alle, die ehrlichen Herzens umkehren, können Gottes Vergebung und Barmherzigkeit erfahren. Diese Glaubensüberzeugung drückt sich aus auch in den Sakramenten: Gottes Vergebung wird im Sakrament der Versöhnung (Beichte) dem Einzelnen persönlichen zugesprochen.
Vorbereitung auf die Beichte
Die erste Beichtvorbereitung für Kinder findet im Zuge der Erstkommunionvorbereitung statt. Informationen zum Ablauf der Beichte finden Sie beispielsweise im katholischen Gesangbuch „Gotteslob“, das in unseren Kirchen ausliegt, unter der Nummer 594. Für die persönliche Vorbereitung auf den Empfang des Beichtsakraments empfehlen sich Beichtspiegel. Verschiedene Beichtspiegel finden sich unter anderem im „Gotteslob“ unter den Nummern 598 – 601.
Beichtzeiten
Der Advent und die Fastenzeit sind Zeiten der Vorbereitung auf die Hochfeste Weihnachten und Ostern. Hier empfiehlt es sich also für Gläubige besonders, das Sakrament der Versöhnung zu empfangen. Aus diesem Grund werden vor Weihnachten und Ostern Beichtzeiten angeboten. Die Beichtzeiten werden rechtzeitig in den Pfarrnachrichten und auf der Internetseite bekannt gegeben.
Regelmäßige Beichtzeiten über das Jahr hindurch werden derzeit nicht angeboten. Wenn Sie das Beichtsakrament empfangen möchten, können Sie sich aber jederzeit an einen Priester Ihres Vertrauens wenden und einen individuellen Termin vereinbaren.