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„Wie geht es weiter?“

im Pastoralen Raum Pastoralverbund Bad Driburg.......

Möglicherweise haben sie sich diese Frage auch schon gestellt. Wie geht es weiter in Bad Driburg? Und vielleicht haben sie auch aus den Medien entnommen, wie es in unserem Nachbar-Pastoralen Raum weitergeht. Ganz so radikal müssen wir nicht agieren, aber wir dürfen unsere Augen aber auch nicht vor den Entwicklungen der nächsten Jahre verschließen. Weniger Finanzmittel, weniger Personal, weniger Gottesdienstbesucher, das sind die Eckdaten auf die wir Rücksicht nehmen müssen. Im Team des Pastoralen Raumes haben wir uns schon einige Gedanken gemacht, welche Weichenstellungen notwendig sind, damit die Botschaft des Evangeliums weiter gegeben werden kann. Seit der frühen Kirche geschieht das in unterschiedlichster Weise, aber ein Ankerpunkt zieht sich durch: Die Feier des Sonntags. Schon in den ersten Nachrichten aus der Kirchengeschichte ist er fest verwurzelt. Eine Gruppe von Christen hat sich im 2. Jahrhundert in Nordafrika in einem Ort namens Scilli trotz des staatlichen Verbotes am Sonntag versammelt, um miteinander Gottesdienst zu feiern. Bei ihrem Verhör sagten sie: „Wir können ohne den Sonntag nicht leben.“ und besiegelten dies mit ihrem Tod.

Unser Ziel ist es, dass die Feier des Sonntags nicht untergeht. Deshalb arbeiten wir an einer Gottesdienstordnung für den gesamten Pastoralen Raum die dem Rechnung trägt. Elf Gottesdienstorte gehören zum unserem PR. An allen soll der Sonntag in Zukunft gefeiert werden. Zur Zeit besprechen wir unsere Überlegungen mit den Gremien.

Es dürfte klar sein, dass es in Zukunft nicht an jedem Ort an jedem Sonntag eine Eucharistiefeier geben kann: Wortgottesdienste, Andachten, Wortgottesfeiern und vielfältige Angebote sollen aber sicher stellen, dass der Sonntag als Tag der Feier der Auferstehung nicht verloren geht.

Sobald die neue Gottesdienstordnung in den Gremien besprochen und beschlossen ist, werden wir sie ihnen vorstellen. Der genaue Zeitpunkt des Wechsels steht aber noch nicht fest. Gern können sie sich aber mit Fragen, oder Anregungen an mich wenden.

Nur eine Änderung wird mit dem neuen Halbjahr greifen: Am 30. Juni feiern wir zu letzten Mal in St. Peter und Paul um 18.30 Uhr die Abendmesse. Leider können wir dieses Gottesdienstangebot nicht weiter aufrecht erhalten.

 

Mfg Peter Lauschus, Vikar