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St. Peter und Paul Bad Driburg

Vorstellung der neuen Glocken in St. Peter und Paul

Glocke 9: Hl. Papst Johannes XXIII.

Glocke 9 ist die kleinste Glocke im neuen Geläut. Sie wiegt 100 kg, hat den Schlagton b´´+5 und ist für den Dachreiter vorgesehen.

Die Glocke ist dem Hl. Papst Johannes XXIII. geweiht. Papst Johannes XXIII. trat 1958 sein Amt an, bewegte die Menschen durch seine Freundlichkeit, Natürlichkeit und Güte. Deshalb trägt er im italienischen den Namen „der gute Papst.“ Er kündigte an und eröffnete das zweite vatikanische Konzil und verstarb 1963.

Auf ihrer Vorderseite ist dargestellt eine Papstfigur, die die beiden Flügel eines Fensters weit öffnet. Damit ist erinnert an ein Zitat Johannes XXIII., welches er bei der Ankündigung des zweiten vatikanischen Konzils gemacht haben soll: „Macht die Fenster der Kirche weit auf.“

„Pacem in terris“ ist der Titel einer Enzyklika, in der er die Bedingungen des weltweiten Friedens bedenkt. In Verbindung mit der Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus wird auf der Rückseite der Glocke die Schöpfung in einem Medaillon thematisiert. Darauf bezieht sich auch das biblische Zitat am oberen Rand der Glocke: „Gott sah alles, was er gemacht hatte. Es war sehr gut.“ Gen 1, 31a. und das Gebet im unteren Bereich: „Herr Jesus Christus, auf die Fürsprache des hl. Papstes Johannes XXIII. schenke Zukunft unserer seufzenden Schöpfung.“

Glocke 8: Hl. Papst Johannes Paul II.

Glocke 8 hat ein Gewicht von 200 kg und den Schlagton f``+3. Sie ist die kleinste Glocke im Glockenturm. Sie ist dem hl. Papst Johannes Paul II. geweiht und erinnert an den Fall des Eisernen Vorhangs 1989.

Auf der Vorderseite ist Papst Johannes Paul II. zu sehen, gestützt auf sein Kreuz und mit wehendem Messgewand, auf der Rückseite ist die Mauer vor dem Brandenburger Tor zu sehen, mit den Menschen, die am 09. November 1989 darauf tanzen.

Am oberen Rand der Glocke wird Eph 2, 14 zitiert: „Er ist unser Friede, er machte die beiden zu einem und riss die trennende Wand der Feindschaft nieder.“

Neben dem Bild Johannes Pauls II. wird aus seiner Antrittspredigt 1978 zitiert: „Reißt die Tore auf für Christus.“

Am unteren Rand ist das Gebet zu lesen: „Herr Jesus Christus, auf die Fürsprache des hl. Papstes Johannes Paul II. vereine was getrennt war und erneuere durch deinen Geist das Antlitz der Erde.“

Glocke 3 und 5-7: Glocken aus Leopoldshöhe

Die Glocken 3 und 5-7 stammen aus Leopoldshöhe. Sie wurden im Jahr 2000 gegossen von der Glockengießerei Petit&Edelbrock, Gescher. Die Verzierungen stammen von den Gebr. Winkelmann, Günne, die auch den Zelebrationsaltar und den Ambo entworfen haben.

Glocke 7 ist dem Hl. Karl Borromäus geweiht und hat den Ton d`` mit einem Gewicht von 220 kg.

Glocke 6 hat das Patronat Hl. Liborius. Sie schlägt ein c``und hat ein Gewicht von 315 kg.

Glocke 5 ist die Glocke der Gottesmutter Maria. Sie wird in Zukunft zum Angelus rufen. Sie hat den Schlagton a` und ein Gewicht von 510 kg.

Glocke 3 ist die größte Glocke aus dem Leopoldshöher Geläut. Sie wiegt 975 kg und hat den Schlagton f´. Auf Grund ihres Patronates Johannes der Täufer wird sie zur Taufe läuten.

Spenden

Für die Erneuerung der Glocken sind Gesamtkosten von 520.000 € veranschlagt. Das Erzbistum Paderborn übernimmt einen Anteil von 310.024 €. Der Kirchengemeinde St. Peter und Paul verbleiben 209.976 € als Eigenanteil.

Nach der Kirchenrenovierung 2008 hat der Kirchenvorstand Rücklagen gebildet. Aus diesen Rücklagen stehen zur Finanzierung 110.000 € zur Verfügung. Wir hoffen, die restlichen 99.976 € durch Spenden finanzieren zu können. Bis zum 05.10. sind bereits 15.177 € gespendet worden. Allen Spendern ein herzliches Dankeschön.

Wenn Sie unser Projekt ebenfalls unterstützen möchten, freuen wir uns über eine Überweisung auf das Konto:

Pfarrei St. Peter und Paul, IBAN: DE64 4726 4367 7600 1587 00, Verwendungszweck: Neue Glocken.

Sie erhalten selbstverständlich eine Spendenbescheinigung.